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Reisetagebuch: New York City 2014 (Teil 2)

Vom 6.-12. Oktober 2014 war ich mit der lieben Sarah in New York City und auf der New York Comic Con. Hier ist Teil 2 des Reisebericht … Hier geht’s zu Teil 1.

Reisetagebuch New York City 2014 – Teil 2: Upper Manhatten und Going Downtown

Nach einer guten Portion Schlaf machten wir uns in Upper Manhatten auf Frühstückssuche und wussten, was wir wollten: Hazelnut Latte! Bei perfektem Sonnenscheinwetter erkundeten wir umliegende Parks, winkten der Washington Bridge und fanden letztendlich unsere gewünschte Kaffeehausfiliale – kostenloses Internet.

Randnotiz: Internet in New York
Ich hatte im Vorfeld überlegt, mir eine Daten-SIM für die USA zu besorgen, um im Notfall einen Internet-Zugang zu haben. Ich hatte mich letztendlich dagegen entschieden und bis auf ein paar wenige Ausnahmen hat es mir auch nicht gefehlt: Gerade im Zentrum von New York sorgen Starbucks, Pret a Manger und Co. für ein flächendeckendes, kostenloses W-Lan-Netz (mit den üblichen Risiken).

Nach dem Frühstück ging es weiter zu The Cloisters, einem Museum mit zusammengetragenen Kirchen- und Klosterstücken beziehungsweise -schätzen. Wir hatten aber vor allem Freude an den idyllischen Kräutergärten und dem atemberaubenden Blick auf den Hudson und die gegenüberliegenden Klippen.

Mit dem Ticket für die Cloisters hat man auch Eintritt zum Metropolitan Museum of Art an der Museumsmeile am Central Park, also stand auch das auf unserer Tagesliste. Als Ticktpreis wird übrigens eine Spende von $20 vorgeschlagen, aber das ist wirklich nur eine Empfehlung, ihr müsst nur so viel bezahlen, wie ihr möchtet (Benehmt euch! 😉 ). Dem Metropolitan Museum müssen wir bei unserem nächsten Trip noch einen ausführlicheren Besuch abstatten, da wir unterwegs vom geplanten Weg abkamen und so viel zu wenig Zeit im Museum hatten, bevor es schloss.

Vom Weg abgekommen? Na ja, wir waren noch nicht ganz vertraut mit dem Fahrplannetz und landeten erst mal am Time Square – Zeit für Kaffee, liefen zum Empire State Building, zum MoMa, schnupperten NYC-Luft, aßen zu Mittag und fanden schließlich unseren Weg zum Museum. Aber nicht, bevor wir uns von freundlichen Musikern am Central Park eine CD andrehen ließen und kurzzeitig das Met mit dem MoMa verwechselten …

Abends suchten wir uns zum krönenden Abschluss ein Restaurant in Chinatown – sehr empfehlenswert! 🙂 Und dann wollte ich auf dem Rückweg uptown unbedingt noch einen Bubble Tea haben …

 

Hier geht’s zu Teil 3.

Weitere Bilder gibt’s auch bei Instagram und twitter unter dem Hashtag #nerdgirlsinNYC – und hier ist noch mal der megamagisch-Podcast dazu (Vorsicht Spoilers!).

Reisetagebuch: New York City 2014 (Teil 1)

Vom 6.-12. Oktober 2014 war ich mit der lieben Sarah in New York City und auf der New York Comic Con. Hier lest ihr jetzt endlich einen kleinen Reisebericht …

Reisetagebuch New York City 2014 – Teil 1: Von Hachenburg nach Upper Manhatten

Von Hachenburg nach Frankfurt

Der Anreisetag startete für mich eher suboptimal: Bedingt durch Bauarbeiten hätte ich meinen Zug in Montabaur nicht mehr bekommen und so fuhr ich mit dem Auto direkt zum Frankfurter Flughafen – zum allerersten Mal. Nachdem ich endlich den bezahlbaren Parkplatz gefunden hatte, blieb mir nur noch eine halbe Stunde, um zurück zum Terminal zu kommen. Dazu musste ich den Shuttle-Service nutzen und das Shuttle war bei meiner Ankunft gerade abgefahren. Ich wartete also auf die Rückkehr des Shuttles und wurde mit jeder Minute nervöser, während ich Sarah auf dem Laufenden hielt, eine Mitfahrgelegenheit suchte, hoffte, dass das Shuttle dann auch schnell wieder losfahren würde, und überlegte, ein Taxi zu rufen. Letztendlich erbarmte sich der Reservefahrer, mich außerplanmäßig zum Terminal zu bringen – Rettung in letzter Minute. Faith in humanity restored! Wäre es unangebracht, an dieser Stelle Blanche DuBois aus Tennessee Williams „Endstation Sehnsucht“ zu zitieren? Jedenfalls erreichte ich den Counter und Sarah rechtzeitig und von da an lief alles glatt. Uff.

Von Frankfurt nach Island und weiter nach Newark

Sarah und sich flogen mit Iceland Air nach NYC. Es war kein Direktflug, sondern mit Zwischenstopp in Reykjavík, Island. Während wir nach dem Start noch kurz überlegten, ob der Shuttle-Fahrer mich auch gebracht hätte, wenn ich kein Mädchen gewesen wäre, bemerkten wir etwas ganz anderes:

Wir hatten noch keine Nüsschen bekommen.

Wer häufiger und länger fliegt, weiß, dass Snacks und Drinks essenziell für einen gemütlichen Flug sind. Wir hatten einen 9-Stunden-Flug vor uns und wir bekamen keine Nüsschen. Wir bekamen ein kleines Fläschchen Wasser (oder wahlweise einen anderen Softdrink) und weder Essen noch Snacks – zumindest nicht gratis. Denn wie sich herausstellte, gibt es auf den Flügen von Iceland Air eine Economy und eine Economy Plus-Ticket-Option – aus unserer Buchung über ein bekanntes Online-Portal war dies so nicht ersichtlich. Hm. Man lernt auch als eigentlich internetaffiner Mensch nie aus. Der Zwischenstop in Island war hübsch, die Aussicht war toll und wir entschieden uns sofort, Björks Heimat (so auch die Flughafenwerbung!) einmal einen ausführlicheren Besuch abzustatten. Leider war die Aufenthaltszeit zu kurz, um das recht gut besuchte Gastroangebot am Flughafen zu nutzen. Die Preisliste der Bordspeisekarte überzeugte uns indes, dass unser Hunger doch gar nicht so groß war.

Zwischenfazit also: Gerne mal nach Island, aber nicht mehr über Island nach New York (Newark) mit einem Iceland-Air-Economy-Ticket. Wahrscheinlich würde ich das nächste Mal mit Singapore Airlines fliegen – mehr darüber in dem Reisetagebuch zu meinem 2014-Singapur-Trip (coming soon nach dieser Reise).

 

Von Newark nach Upper Manhatten

Wir landeten abends auf dem Newark Airport und fuhren mit dem Zug weiter zur New York Penn Station. Der Transfer verlief reibungslos (Ticketkosten: $12,50). Als wir Penn Station verließen, begrüßten uns die hellen Neonlichter New Yorks. Wir hatten den Flug in den Knochen und wollten eigentlich nur noch schlafen. Um uns nicht mehr mit den U-Bahnplänen herumschlagen zu müssen, nahmen wir ein Taxi zu unserem AirB’n’B-Zimmer in Upper Manhattan zu nehmen. Es sollte unsere einzige Taxifahrt durch NYC sein und das Geld war angesichts unserer eingeschränkten Aufnahmefähigkeiten verdammt gut investiert ($35, wenn ich es noch recht in Erinnerung hab). In Upper Manhatten angekommen gab es noch ein kleines Schwätzchen mit unseren großartigen Gasteltern und dann ging es in die Federn.

 

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Weitere Bilder gibt’s auch bei Instagram und twitter unter dem Hashtag #nerdgirlsinNYC – und hier ist noch mal der megamagisch-Podcast dazu (Vorsicht Spoilers!).